Wandergruppe Monzelfeld – zum Advent

Wandergruppe Monzelfeld – zum Advent

Wandergruppe Monzelfeld – zum Advent. Das Motto unserer 6 Wanderungen 2016 war „Hunsrück – Mosel – Eifel“ – zum Abschluss bleiben wir in der Heimat.

 

Wandergruppe Monzelfeld - zum Advent
Wandergruppe Monzelfeld – zum Advent

Wir starten um 10:00 Uhr am Dorfbrunnen unsere Rundtour, die uns zur Graacher Schäferei und über Bernkastel wieder zurück nach Monzelfeld führt.
Ausklingen lassen wir den Tag und das Wanderjahr mit dem „Musikalischen Advent“  dem Vorplatz der Bürgerhalle.

Bitte um kurze Anmeldung per Telefon
Bernd Endel Tel.: 06531/7638 oder
Peter und Petra Werland Tel.: 06531/94848
sowie per Email:  wandergruppe@monzelfeld.de

Begriffsbestimmung

Man unterscheidet zwischen zweckfreiem und zweckgebundenem Wandern. Zweckfreie Wanderungen dienen dem Selbstzweck, der Erbauung oder Ertüchtigung, während zweckgebundenes Wandern früher Gründe hatte wie Forschung, Arbeitssuche, Walz, Flucht oder Handel, oder in weiterem Sinne militärische Märsche.

Abgeleitet aus einer deutschlandweit repräsentativen Befragung ergibt sich für das zweckfreie Wandern in Abgrenzung zum Spazierengehen folgende nachfragebasierte Definition:

„Wandern ist Gehen in der Landschaft. Dabei handelt es sich um eine Freizeitaktivität mit unterschiedlich starker körperlicher Anforderung, die sowohl das mentale wie physische Wohlbefinden fördert. Charakteristisch für eine Wanderung sind:

  • eine Dauer von mehr als einer Stunde,
  • eine entsprechende Planung,
  • Nutzung spezifischer Infrastruktur sowie
  • eine angepasste Ausrüstung“

 

– Deutscher Wanderverband (2010)[1]

Geschichte

Entstehung

Als erster historisch dokumentierter „zweckfreier“ Wanderer gilt der Italiener Francesco Petrarca, der 1336 mit seinem Bruder den Mont Ventoux (1.900 m) bestieg. Über viele Jahrhunderte nach ihm sind nur wenige weitere Wanderungen dieser Art dokumentiert. Doch war der Begriff des Wanderers auch in Deutschland im Mittelalter bekannt. 1353 werden in einem Vertrag zwischen Balduin von Luxemburg, Erzbischof von Trier, und Wilhelm von Gennep, Erzbischof von Köln, über die Raubritterburg Daun in der Eifel Kaufleute, Pilger, Wandeler und gemeine Leut erwähnt, die aus der Burg überfallen wurden (LHAK Best. 1A Nr. 7079). Erst mit der Aufklärung, namentlich mit Albrecht von Hallers Gedicht Die Alpen (1729) und Jean-Jacques Rousseaus Julie oder Die neue Heloise (1761), kam beim Bildungsbürgertum eine neue Naturbegeisterung auf.

Die neue Art der Fortbewegung, das Wandern, wurde zum Symbol der aufklärerischen Emanzipation des Bürgertums vom Adel. Aufrecht im Gang blickte man nun in die Welt und beobachtete Volk und Natur ungetrübt von Kutschenfenstern. Zahlreiche aufklärerische Wanderer erkundeten im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts Europa zu Fuß und schrieben ihre Erkenntnisse möglichst objektiv nieder. Dabei lag ein besonderes Augenmerk auf den sozialen und politischen Gegebenheiten der durchwanderten Gebiete. Als schillerndstes Beispiel gilt oftmals der Leipziger Johann Gottfried Seume, der 1801 zu einer Fußreise nach Sizilien aufbrach und nach neun Monaten über – Quelle: Wikipedia

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