Alle Beiträge von Hans-Werner Rieb

Treffen der Bioenergiedörfer

Treffen der „Bioenergiedörfer“

Treffen der „Bioenergiedörfer“ aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich

Im Landkreis Bernkastel-Wittlich nehmen derzeit 13 Gemeinden bzw. Quartiere am Projekt „Smart Villages – Bioenergiedörfer“ teil. Von der Verbandsgemeinde Wittlich-Land nehmen Bergweiler, Binsfeld, Dreis, Hasborn, Klausen und Landscheid teil. Aus unserer Verbandsgemeinde sind Monzelfeld, Longkamp und Veldenz an diesem Projekt beteiligt. Die Verbandsgemeinde Traben-Trarbach hat mit Lötzbeuren ebenfalls einen Teilnehmer. Außerdem nehmen Malborn, Malborn Ortsteil Thiergarten und Thalfang aus der Verbandsgemeinde Thalfang teil. In den einzelnen Gemeinden soll im Laufe eines Jahres die aktuelle energetische Situation erfasst und Handlungsempfehlungen erarbeitet werden, um die Effizienz und Nachhaltigkeit zu steigern. Auch der Einsatz regenerativer Energieträger wie Sonnenenergie, Biomasse und Windenergie spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung zukünftiger Szenarien. In den Quartierskonzepten wird sowohl der öffentliche als auch der private Sektor analysiert und Maßnahmen für die einzelnen Bereiche entwickelt. Eine Förderung von 65 % durch die KfW und 20 % (30% bei finanzschwachen Kommunen) durch Mittel des Landes Rheinland-Pfalz für deren Erstellung bietet allen teilnehmenden Ortsgemeinden eine gute Gelegenheit sich zukünftig energetisch besser aufzustellen.

Um von bereits gemachten Erfahrungen gegenseitig zu profitieren und gemeinsame Ideen entwickeln zu können, haben sich diese Gemeinden zu einem Netzwerk zusammengeschlossen und kürzlich ein  „Netzwerktreffen“ veranstaltet. Hierzu kamen die Ortsbürgermeister und Beigeordneten mit den Sachbearbeitern der betroffenen Verbandsgemeindeverwaltungen sowie Fachleuten  in Bernkastel-Kues zusammen.

Der erste Beigeordnete Leo Wächter begrüßte die Teilnehmer im sanierten Dienstgebäude der Verbandsgemeindeverwaltung und erklärte: „Auch unsere Verbandsgemeindewerke sind aktiv und erzeugen 20 % des benötigten Stromes mit eigenen Anlagen“.

Die VG Wittlich-Land hat bereits während der Quartierskonzepterstellungsphase zwei Sanierungsmanager eingestellt. So zeigten die Sanierungsmanager Christian Stalter und Tobias Thiel auf, warum man sich überhaupt mit Maßnahmen des Klimaschutzes beschäftigen sollte und was ihre Aufgaben sind. Die aktuellen Daten des deutschen Wetterdienstes zeigen die Zunahme sehr warmer Jahre auf, die anhaltende Hitzeperiode 2018 noch nicht mit eingerechnet. Im Gedächtnis sind auch die katastrophalen  Folgen von Starkregenereignissen in einzelnen Gemeinden in Eifel und Hunsrück in diesem Frühjahr.

Was macht ein Sanierungsmanager?

Die Sanierungsmanager begleiten die Quartierskonzeptentwicklung, liefern Daten der kommunalen Gebäude, informieren die Bürger und setzen bereits einzelne Maßnahmen um, die gut für den Klimaschutz und den kommunalen Geldbeutel sind, darunter beispielsweise die Umstellung der Beleuchtung in einer Schulturnhalle. Nach der Fertigstellung der Quartierskonzepte werden die beiden Sanierungsmanager deren Umsetzung fachlich begleiten.

In vielen Konzepten wird beispielsweise die Fragestellung einer alternativen Wärmeversorgung innerhalb des Quartiers betrachtet: Dabei wird versucht einen zentralen Lösungsansatz zu wählen. Eine Alternative zu der derzeitigen dezentralen Wärmeerzeugung mit Öl könnte eine zentrale Wärmeversorgung mittels Nahwärmenetz sein. Zu diesem Thema sprach Dipl. Ing. Ulrich Schäfer, der bereits viele Nahwärmenetze geplant und umgesetzt hat.

„Man muss die richtigen Dinge tun“

Und, so fügte Ulrich Schäfer hinzu, „man muss die Dinge richtig tun“ – daher sei es ihm wichtig, über die Stolpersteine auf dem Weg zu einem guten Nahwärmenetz  zu sprechen und Lösungen aufzuzeigen. Ohne die Wärmeerzeugung auf regenerative Energien umzustellen, können die Klimaschutzziele von Bund und Land nicht erreicht werden. „Dorfwärmenetze sind der einzige Weg, sofort von den fossilen Energieträgern wegzukommen“ so Schäfer weiter.

In vielen Kommunen müssen Eigenheimbesitzer gerade aus den älteren Wohngebieten vor der Entscheidung, ihren Heizkessel erneuern zu lassen. Ein Nahwärmenetz soll insbesondere diesen Hauseigentümern einen neuen Weg aufzeigen. Die Berechnung der Wirtschaftlichkeit eines Nahwärmenetzes wird innerhalb einer vertieften Machbarkeitsstudie vorgenommen. Wichtig sei unter anderem neben einer guten Trassenführung vor allem auch ein kompetenter Betreiber, der in der Bevölkerung akzeptiert wird.

Das Netzwerk wird unterstützt und begleitet von der Regionalreferentin Trier der Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH, Frau Dipl.-Ing. agr. Anna Jessenberger, Herzogenbuscher Straße 52, 54292 Trier, Telefon 0651-46047880.

Foto: Energieagentur Rheinland-Pfalz

Jens Roth gewinnt 4. Deutschen Meistertitel

Jens Roth gewinnt 4. Deutschen Meistertitel

Triumph bei Heim-Triathlon in Schalkenmehren!

Jens Roth gewinnt im Crosstriathlon den 4. Deutschen Meistertitel in Folge.

Nach dem Debakel mit anschließender Disqualifikation bei der ersten Deutschen Meisterschaft 2013 in Schalkenmehren erfüllte sich der aus Monzelfeld stammende Triathlet Jens Roth, mit dem Gewinn des DM-Titels in seinem Heimrennen, einen lang ersehnten Traum.

Großartige Stimmung in der Maar-Arena unter den zahlreichen Zuschauern und Fans breitete sich aus. Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg krönte der Ausdauerathlet seine überragende Leistung. Starke Konkurrenz, unter anderem alle deutschen Weltcupstarter waren angereist. Nach dem Schwimmen (1500m) lag er 50 Sekunden vor dem Viertplatzierten Hannes Wolpert. Mit dem Mountainbike (32km) konnte er schließlich über 3 Minuten Vorsprung rausfahren. Seinen Vorsprung hielt Jens beim abschließenden Crosslauf (3x3km) auf der sehr schwierigen Strecke. Riesenstimmung herrschte unter den vielen Fans und Freunden an der Strecke und im Bereich der Wechselzone. Nach jeder Runde als Jens in die Arena rein kam, brach großer Jubel aus. Es brodelte der Vulkan! Vizemeister wurde Peter Lehmann aus Halle. Die Bronze-Medaille gewann Veit Hönle vom TV Mengeln. Die beiden Trierer Vereinskameraden Andreas Theobald und Tim Dülfer belegten die Ränge 5 und 6.

Im Sieger-Interview bedankte sich der alte und neue Deutsche Meister bei seinen vielen Fans für ihre Unterstützung. Großes Lob zollte er dem Veranstalter SC Blau-Weis Schalkenmehren. Immerhin werden für solch eine große Veranstaltung über 200 ehrenamtliche Helfer benötigt. Auf Anspannung und Schweiß folgte eine große Party. Sein nächster Wettkampf ist am 18. August bei der Europa-Meisterschaft in Zittau/Sachsen. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Webseite Jensroth.com.

Neue Bürgerenergiegenossenschaft wird gegründet

Neue Bürgerenergiegenossenschaft wird gegründet – Energiewende Hunsrück-Mosel (in Gründung)

Neue Bürgerenergiegenossenschaft wird gegründet

Gründungsversammlung Bürgerenergiegenossenschaft „Energiewende Hunsrück-Mosel“ iG; Foto: Bürgerenergiegenossenschaft

Ein wichtiger erster Schritt ist geschafft! DieLeitet Herunterladen der Datei ein Bürgerenergiegenossenschaft „Energiewende Hunsrück-Mosel“ wurde mit 17 Gründungsmitgliedern am 22. Februar 2018 in Monzelfeld ins Leben gerufen.

Die monatelange intensive Vorarbeit hat ihr erstes Etappenziel erreicht und die Mitglieder der neuen Genossenschaft kommen dem Motto, die „Energiewende lokal gestalten“ einen großen Schritt näher.

„Mit der Bürgerenergiegenossenschaft haben wir eine Gesellschaftsform gewählt, die sich vielfach bewährt hat und die es besonders einfach macht, sich auch mit wenig Mitteln direkt an einer saubereren Energieerzeugung zu beteiligen“ schreibt Rainer van den Bosch, technischer Vorstand in der „Energiewende Hunsrück-Mosel“, Genossenschaft in Gründung.

Der nächste Meilenstein für unsere junge Genossenschaft (in Gründung) ist die Anerkennung als eingetragene Genossenschaft (eG). Wir hoffen, diesen Schritt bis spätestens im Mai geschafft zu haben, so der Vorstand.

Dächer zu belegen
„Vorgespräche mit Solateuren aus der Region sind im Gange so dass wir dann auch gleich loslegen können um die ersten Solaranlagen zu installieren. Und wir haben bereits drei Projekte für Dächer, die die Gemeinde und ein Gründungsmitglied zur Nutzung angeboten haben“ berichten die Gründungsmitglieder. Damit können sowohl die Eigentümer der Immobilien, wie auch die Gemeinde und die Mitglieder der Genossenschaft von der lokalen, selbst gemachten und CO2-freien Energieerzeugung profitieren.

Grünen Strom selbst erzeugen ist viel einfacher als man denkt – diesen, in der Gemeinde erzeugten, Strom mit Kostenvorteil auch gleich wieder in der Gemeinde an die Bürgerinnen und Bürger zu verteilen ist dagegen alles andere als trivial. Obwohl die Übertragungsnetze mit solchen Maßnahmen deutlich entlastet würden, hat der Gesetzgeber für die lokale Verteilung und Nutzung ein schier undurchdringliches Dickicht an Regulierungen, Verordnungen und Abgaben geschaffen. Deshalb ist es sehr erfreulich, dass wir mit „natuerlich-energie EMH“ einen kompetenten ortsansässigen Vertriebspartner gewinnen konnten, der diese wichtige Aufgabe mit dem erforderlichen Wissen und Erfahrung übernehmen wird. So haben wir in Monzelfeld ein überzeugendes Beispiel, wie Bürgerengagement und regionale Wertschöpfung funktioniert.

Quelle: https://www.energieagentur.rlp.de

Jens Roth ZWEITER bei Sportlerwahl

Jens Roth diesmal Zweiter bei der Sportlerwahl!

Vielen Dank für Ihre/Eure große Unterstützung!

Knapp unterlegen, erreichte Triathlet Jens Roth diesmal einen 2. Platz bei der Sportlerwahl der Region Trier. Letztendlich fehlten ihm 0,67 % (31 Stimmen) gegen Richard Schmidt, Ruder-Weltmeister aus Trier, zum erneuten Sieg nach den beiden letzten Jahren. Mit der Mannschaft von Tripost Trier erreichte er auch den zweiten Platz. Glückwunsch, an die siegreichen Handball-Mädels aus Kleinich. Sehr erfreut zeigte sich Jens, mit der Auszeichnung seines Trainers Marc Pschebizin, der zum Trainer des Jahres gewählt wurde.

Nun geht’s erst mal ins Trainingslager nach Spanien, bevor es dann Ende April mit den ersten Weltcup-Rennen im Cross-Triathlon losgeht. In diesem  Jahr wird er die Anzahl der Wettkämpfe reduzieren, um Mitte und zum Ende der Saison noch genügend Kräfte zu haben. Absolutes Saison-Ziel sind der 4. Gewinn der Deutschen Meisterschaft nacheinander, in Schalkenmehren und die Startberechtigung für die Cross-Triathlon Weltmeisterschaft auf Hawaii.

Weitere Informationen, Neuigkeiten, Bilder, Videos, Termine und Erfolge finden Sie auf seiner Internet-Seite www.jensroth.com.

Zweiter Platz beim Saison-Auftakt im Cross-Duathlon in Trier

Mit einem überragenden zweiten Platz beim Cross-Duathlon im heimischen Weißhauswald in Trier startete der aus Monzelfeld stammende Ausdauerathlet in die neue Saison. Nach der Frostperiode im Februar erwies sich die aufgeweichte Strecke als sehr schwierig. Lange Zeit machte er dem Langstrecken-Triathleten Andi Böcherer aus Freiburg mächtig Druck auf dem matschigen Parcour. „Die Silber-Medaille ist genauso stark einzuschätzen, wie der Gewinn der Deutschen Meisterschaft an gleicher Stelle, im vergangenen Jahr“, so Jens Roth im Interview nach dem Wettkampf. „Das lässt jetzt schon auf eine gute Saison 2018 hoffen“.

Jens Roth Monzelfelder Triathlet Saison 2017 Superbilanz

Jens Roth Monzelfelder Triathlet Saison 2017 Superbilanz

Jens Roth wird dreimal hintereinander Deutscher Meister im Crosstriathlon.

Jens Roth Monzelfelder Triathlet Saison 2017 Superbilanz
Jens Roth Monzelfelder Triathlet Saison 2017 Superbilanz

Jens Roth Monzelfelder Triathlet Saison 2017 Superbilanz

Nach seinem grandiosen Sieg Anfang März bei den Deutschen Meisterschaften im Cross-Duathlon in Trier verteidigte Jens Roth im sächsischen Zittau auch eindrucksvoll seinen Titel im Cross-Triathlon . Bereits in den beiden Vorjahren durfte er sich als Deutscher Meister präsentieren. Im gleichen Wettkampf belegte er in der Xterra-Weltcupwertung den hervorragenden 5. Rang. Als erster aus dem Wasser, und auch führend nach dem Radfahren, ging es auf die Laufstrecke. Lediglich 4 sehr gute Läufer musste er noch an sich vorbei ziehen lassen.

Jens Roth Monzelfelder Triathlet Saison 2017 Super

Jens Roth Monzelfelder Triathlet Saison 2017 Superbilanz

Im ersten von 6 Weltcup-Triathlons gewann der 29-jährige Ausdauersportler gleich die Bronze-Medaille in Griechenland. Weitere Top-Platzierungen folgten: Rang 4 Weltcup Spanien, Rang 9 in Frankreich, wiederum Platz 4 in Polen, Rang 5 in Deutschland. Zum Abschluß beim Weltcup in Dänemark musste er sich mit dem 16. Rang begnügen. Es fehlte nach der langen und harten Saison einfach die Kraft. Letztendlich belegte er im Gesamtweltcup der Europawertung den undankbaren 11. Platz.

Jens Roth Monzelfelder Triathlet Saison 2017 Superbilanz
Jens Roth Monzelfelder Triathlet Saison 2017 Superbilanz

Mit seiner Mannschaft TriPost Trier konnte er nach dem Aufstieg in die 2. Triathlon-Bundesliga die Klasse halten. Nach holprigem Start in den ersten beiden Rennen hatte Jens entscheidenden Anteil am Klassenverbleib.

Jens Roth Monzelfelder Triathlet Saison 2017 Superbilanz

Herzlich bedanken möchte sich Jens bei seinen vielen Fans für die breite Unterstützung. Weitere Informationen sind auf seiner Internet-Seite www.jensroth.com zu finden.